Sozialarbeit
Sozialarbeit an der BBS II - schon seit 1997!

Ulrike Richter
Seit dem 1.11.1997 ist Sozialarbeit an der BBS II fest installiert und mit einer Diplom - Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin in voller Stelle besetzt. Grundsätzlich haben alle Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, auf diesem Wege Hilfe als freiwilliges Angebot in Anspruch zu nehmen. Gebrauch machen davon jährlich ca. 150 Schülerinnen und Schüler. Der Schwerpunkt liegt dabei in der Arbeit mit Schülerinnen und Schülern aus dem Berufsvorbereitungsjahr.Die Hilfen selbst umfassen Beratung, Betreuung und Begleitung in allen schulischen und außerschulischen Problembereichen. Dies ist häufig Einzelfallhilfe, findet aber auch als Gruppen- und Klassenhilfe statt. Oftmals erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit außerschulischen Institutionen und Ämtern. Voraussetzung dafür ist die Zustimmung des Jugendlichen selbst. Innerhalb der Schule findet Unterstützung und Ergänzung zwischen Schulseelsorge und Sozialarbeit statt.
Prinzipien der Schul-Sozialarbeit:
- Freiwilligkeit Jeder Jugendliche entscheidet selbst, inwieweit die unterbreiteten Angebote angenommen werden.
- Vertraulichkeit Informationen an Dritte erfolgen nur mit Zustimmung der Jugendlichen.
- Systemischer Beratungsansatz Entwicklung und Aufbau von Hilfekonzepten berücksichtigen alle bekannten Faktoren der Lebenssituationen der Jugendlichen.
Die Probleme, die Jugendliche belasten und behindern, sind sehr unterschiedlich und vielfältig:
- Wissensdefizite
- Sprachprobleme
- interkulturelle Probleme
- familiäre Konflikte
- Konflikte im Betrieb; mit Lehrern, Mitschülern
- finanzielle Probleme (Familie/selbst)
- Drogenkonsum
- Delinquenz
- sexueller Missbrauch
- Schwangerschaft
- Gewalterfahrungen
- Essstörungen
- Zukunftsängste
- etc.
Ulrike Richter

