Für mehr Durchblick in der bunten Etikettenwelt
Artikel aus der NWZ-Online vom 12. Februar 2011
Für mehr Durchblick in der bunten Etikettenwelt
Zehn Jahre Abitur mit Schwerpunkt Ernährungswissenschaft an der BBS II
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| Lebensmittel auf dem Prüfstand: Schüler des Beruflichen Gymnasiums Gesundheit und Soziales (Schwerpunkt Ökotrophologie) lernen von Lehrerin Christa Delekat (hinten, 4. v.l.), was sich hinter bunten Verpackungen verbirgt. BILD: Timo Ebbers |
TEB DELMENHORST - Sein Abitur am und Soziales, Schwerpunkt Ökotrophologie (Ernährungswissenschaften) an der BBS II zu machen, heißt auch: chemische Formeln büffeln. Die beschreiben nämlich, was im Körper vorgeht, wenn er die Inhaltsstoffe aus Nahrungsmitteln verwertet. Doch der Unterricht umfasst auch alle anderen Fächer – immerhin schließen die Schüler hier seit inzwischen zehn Jahren mit dem allgemeinen Abitur ab.
„Wer hier sein Abitur macht, kann alles studieren und hat gerade in vielen naturwissenschaftlichen Studiengängen eine sehr gute Basis“, erklärt Lehrerin Christa Delekat. Allerdings bietet der Schwerpunkt auch viel für den praktischen Alltag. Margarine, – die Werbung verkauft solche Produkte stets gesünder, als sie eigentlich sind. „Man sieht nicht mehr blind auf die Etiketten“, sagt Schülerin Julia Günther. „Vieles ist Trug und Schein.“
Viktor Kelm, einer der wenigen Männer unter der 121-köpfigen Schülerschaft, will diese Einsichten vertiefen und später Pharmazie studieren. „Das hat sich erst hier herauskristallisiert“, berichtet er.
Quelle: Nordwest-Zeitung, Oldenburg. Lesen Sie den Artikel nach unter: NWZ-Online

